Wie nachhaltig sind Daten auf der BSV-Blockchain?

Bitcoin SV ist die ideale Blockchain, um Datein onchain abzuspeichern, seien es archivierte Webseiten, Filme, Bilder oder E-Mails. Je mehr Daten auf die BSV-Chain hochgeladen werden, desto intensiver wird die Diskussion, ob die Daten dort wirklich für die Ewigkeit bleiben – und welche ökonomischen Mechanismen dabei wirken.

Ein Post auf Metanet.id von Jerry Chan geht dieser Frage auf den Grund. Er beginnt mit der Feststellung, dass das Modell, mit einmaligen Gebühren für eine dauerhafte Speicherung zu bezahlen, nicht nachhaltig ist. Denn mit einer Transaktion bezahlt man die Miner nicht dafür, die Dateien zu speichern – man bezahlt sie lediglich dafür, sie in die Blockchain aufzunehmen. Zwar speichern die Miner derzeit noch alle Transaktionen, aber, prophezeit Jerry, “in Zukunft werden schlaue Miner Wege finden, ihren Job zu machen, ohne alle Transaktionen zu speichern.”

Anstelle der Miner werden diese Aufgabe in Zukunft Archiv- oder Indexnodes übernehmen. Diese werden einmal “die Server des Internets” sein. Einige werden die gesamte Blockchain haben, andere nur Ausschnitte. Am Ende wird der Markt entscheiden. Wenn man mit Daten Geld verdienen kann, wird es jemanden geben, der sie aufbewahrt und den Zugang zu ihnen schafft.

Für diejenigen, die auf der Prämisse bauen, dass man mit einer BSV-Transaktion eine beliebige Menge von Daten für immer speichern kann, hat Jerry Chan eine Botschaft: “Hört damit auf. Ihr führ Leute in die Irre.” Wer seine Daten langfristig erhalten will, dem empfiehlt er, neben den OP_RETURn-Daten noch einen Unspent Output an die Transaktion anzuhängen. Dies sei keine Garantie, aber erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass die Datei bei den Minern bleibt.

Hier gehts zum Beitrag in Englisch

MetaNet Data and the Tragedy of the Commons